Festlegungen zu den Leistungsnachweisen im Schuljahr 2015/16 am Gymnasium München/Moosach gemäß dem Beschluss in der 1. Sitzung der Lehrerkonferenz am 14. 09. 2015


Für alle Leistungsnachweise gelten folgende Grundsätze:
Transparenz, Fairness und Gleichbehandlung sowie Berücksichtigung der
verschiedenen Anforderungsbereiche.
Die Leistungsnachweise ergeben sich aus der Schulordnung (GSO),
sie unterscheidet zwischen großen und kleinen Leistungsnachweisen.


1. Schulaufgaben (große Leistungsnachweise)

Für die Qualifizierungsphase (Q11 und Q12) gelten die Regelungen der GSO § 54(3).


Für die Jahrgangsstufen 5 – 10 gilt:

 Fach  JGS 5  JGS 6  JGS 7  JGS 8  JGS 9  JGS 10
 Deutsch    4    3 + 1    3 + 1    4    4    3
 Englisch    4    4    3    3    3    3
 Latein    -    4    4    4    3    3
 Französisch    -    4    4    4    3    3
 Spanisch    -    -    -    4    4    4
 Mathematik    4    4    4    3    4    3
 Physik    -    -    -    2    2    2
 Chemie       NTG: 2 2 2

 

Spezielle Regelungen

Deutsch:
In Jahrgangsstufe 5 drei Aufsatzschulaufgaben plus wahlweise am Ende des Schuljahres eine Schulaufgabe Sprachbeherrschung mit Text, oder es werden vier Aufsatzschulaufgaben geschrieben.
In den Jahrgangsstufe 6 und 7: drei Aufsatzschulaufgaben plus wahlweise am Ende des Schuljahres eine Schulaufgabe Sprachbeherrschung mit Text. Für die Zugvögel gibt es eine eigene Regelung (siehe Anlage 4, Schreibprogramm).

Englisch:
In Jahrgangsstufe 6 erfolgt die 3. Schulaufgabe in mündlicher Form.
Ab dem Schuljahr 2014/15 erfolgt in Jahrgangsstufe 9 die 1. Schulaufgabe in mündlicher Form.

Französisch:
In Jahrgangsstufe 8 wird die 3. Schulaufgabe in mündlicher Form abgehalten.

Latein:
In den Jahrgangsstufen 6, 7, 8 vier Schulaufgaben, alle immer zweigeteilt (Übersetzung und Zusatzteil); in den Jahrgangsstufe 9 und 10 je drei zweigeteilte Schulaufgaben.

Spanisch:
In Jahrgangsstufe 9 wird die 3. Schulaufgabe mündlich durchgeführt.

Mathematik:
In den Jahrgangsstufen 6 bis 10 werden etwa 20% der Aufgaben jeder Schulaufgabe aus dem Grundwissensbereich gestellt. Um dabei eine gemeinsame Basis zu haben, ist das je Schulaufgabe zu überprüfende Grundwissen festgelegt. Die entsprechende Übersicht befindet sich im Infoportal und im Elternportal.

 

Allgemeine Regelungen

Anzahl:
In der Unter‐ und Mittelstufe (Jahrgangsstufen 5 mit 10) dürfen pro Woche maximal zwei, in der Oberstufe maximal drei Schulaufgaben geschrieben werden. Dies gilt nicht für Nachholtermine.

Festlegung gemäß § 54(4) GSO:
In den Jahrgangsstufen 5 mit 7 werden an Tagen, an denen eine Schulaufgabe geschrieben wird, keine schriftlichen kleinen Leistungsnachweise gefordert. Mündliche Leistungsnachweise sind möglich.
In den Jahrgangsstufen 8 mit 10 dürfen an Tagen, an denen eine Schulaufgabe geschrieben wird, in allen einstündigen Fächern und in den Kopplungsfächern Ethik, Evangelische Religionslehre sowie Katholische Religionslehre auch Tests geschrieben werden. Mündliche Leistungsnachweise sind in allen Fächern möglich.

Prüfungsfreie Tage:

Der letzte Schultag vor den Weihnachts‐ und Osterferien sowie der erste Schultag nach Ferien sind für die Jahrgangsstufen 5 mit 10 prüfungsfrei; vor den Weihnachtsferien auch für die JGS 11 und 12. An Tagen mit Hauptproben vor dem Weihnachtskonzert sowie vor der Josefstaler Auslese schreiben die teilnehmenden Schüler(innen) keine Schulaufgaben; am Tag nach diesen Aufführungen werden für die beteiligten Schüler(innen) der Unterstufe (Jgst. 5 mit 7) auch keine Schulaufgaben gehalten.

Eingetragene Schulaufgaben haben Vorrang vor Präsentationen und mündlichen Prüfungen einzelner Schüler(innen).  Schulaufgabentermine werden frühzeitig eingetragen und zwar bis zum 1. Oktober für das 1. und bis zum 1. März für das 2. Halbjahr. Wenn an einem Tag mehrere Schüler(innen) in den modernen Fremdsprachen eine mündliche Prüfung oder eine Präsentation haben, wird dieser Termin in den Schulaufgabenplan eingetragen. Schulaufgabentermine werden nach Möglichkeit entzerrt, z. B. durch die Klassenleitung.


2. Kleine Leistungsnachweise (Definition und Regelungen)
  • mündliche Leistungsnachweise: insbesondere Rechenschaftsablagen, Unterrichtsbeiträge, Projekte und Referate
  • schriftliche Leistungsnachweise: insbesondere Kurzarbeiten, Tests, fachliche zentrale und schulinterne Leistungstests und Praktikumsberichte, Stegreifaufgaben
  • Für alle kleinen Leistungsnachweise sind vorher angekündigte Gewichtungen möglich.


Kleine mündliche Leistungsnachweise:
a) Rechenschaftsablagen: Stoff der letzten beiden vorhergehenden Unterrichtsstunden mit Einbeziehung von Grundwissen und Berücksichtigung verschiedener Anforderungsbereiche (nicht nur Reproduktion).
b) Unterrichtsbeiträge: Beobachtungszeitraum von maximal 3 Monaten und zeitnahe Notenbekanntgabe (innerhalb einer Woche) an die Schüler(innen) nach Beendigung des
Beobachtungszeitraumes.
c) Projekte: Dabei können nur individualisierte Einzelleistungen bewertet werden.


Kleine schriftliche Leistungsnachweise:
a) Die bisher nicht angekündigten Stegreifaufgaben werden am GMM grundsätzlich durch angekündigte Tests ersetzt. Diese Tests dauern maximal 20 Minuten und beziehen sich maximal auf den Stoff der letzten drei Stunden unter Einbeziehung von Grundwissen. Gemäß dem Beschluss der Lehrerkonferenz vom 14. 09. 2015 können Lehrkräfte jedoch nach pädagogischem Ermessen in Ausnahmefällen in ihren Klassen auch Stegreifaufgaben (gemäß §55 Absatz 2 Satz 2 GSO) schreiben lassen, wenn dies angezeigt ist. Dies muss den Klassen von der jeweiligen Lehrkraft vorher kommuniziert werden.
b) Kurzarbeiten sind angekündigt mit einer Stoffgrundlage von maximal 10 Stunden mit einer Dauer von maximal 30 Minuten. Ob ein Schüler/eine Schülerin eine versäumte Kurzarbeit nachschreiben muss, entscheidet die Lehrkraft im Einzelfall. (Anwendung GSO § 59(1) Satz 3)


Allgemeine Regelungen für die Jahrgangsstufen 5 mit 10:
In allen Vorrückungsfächern werden schriftliche und mündliche Leistungsnachweise gefordert (§ 53 GSO). In den Kernfächern liegt durch die Schulaufgabe der schriftliche Leistungsnachweis bereits vor. Die Mindestzahl an kleinen Leistungsnachweisen in den Jahrgangsstufen 5 mit 10 pro Halbjahr beträgt

  • in Kernfächern mit mindestens drei Wochenstunden drei, davon mindestens eine mündliche Note,
  • in Kernfächern mit zwei Wochenstunden und in allen Nichtkernfächern zwei, davon mindestens eine mündliche Note,
  • gesonderte Regelungen gibt es in Kunst, Musik und Sport.


Allgemeine Regelungen für die Q11 und Q12
In jedem Ausbildungsabschnitt werden in allen Fächern mindestens zwei kleine Leistungsnachweise, darunter wenigstens ein mündlicher, gefordert. Im Wissenschaftspropädeutischen Seminar werden in den Ausbildungsabschnitten 11/1 und 11/2 jeweils mindestens zwei kleine Leistungsnachweise gefordert. Im Projekt‐Seminar zur Studien‐ und Berufsorientierung werden mindestens zwei kleine Leistungsnachweise, insbesondere individuelle Projektbeiträge der Schülerinnen und Schüler, gefordert.

Spezielle Regelungen am GMM

  • In den Jahrgangsstufen 5 mit 12 gibt es in der Regel nur noch angekündigte schriftliche kleine Leistungsnachweise. Bei unentschuldigtem Fehlen wird wie bei allen angekündigten Leistungsnachweisen die Note ungenügend erteilt. Bei der Durchführung von Stegreifaufgaben gilt § 55 Abs. 2 Satz 2 GSO.
  • Angekündigte Tests beinhalten maximal den Stoff von drei vorausgegangenen Unterrichtsstunden. Die Ankündigung erfolgt spätestens in der letzten Unterrichtsstunde vor dem Test. Es liegt im Ermessen der jeweiligen Lehrkraft, ob sie einen versäumten angekündigten schriftlichen kleinen Leistungsnachweis nachschreiben lässt oder nicht. Es ist zulässig den Stoff des angekündigten schriftlichen kleinen Leistungsnachweises anstelle einer Nachschrift auch mündlich in einer sich anschließenden Unterrichtsstunde bei säumigen Schülern abzufragen.
  • In den Jahrgangsstufen 5 mit 12 ist es möglich, einen Unterrichtsbeitrag über einen Erhebungszeitraum von maximal drei Monaten anzusetzen. Trendmeldungen über den Leistungsstand können von den Schülern und/oder Erziehungsberechtigten beim Lehrer erfragt werden.
  • In den Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 können Unterrichtsbeiträge zu einer Bringschuld des Schülers erklärt werden, d. h., ein Schüler muss selbst dafür sorgen, sich selbstständig durch geeignete Beiträge in den Unterricht einzubringen. Ein Lehrer ist in diesem Fall nicht verpflichtet, den Schüler zu mündlichen Beiträgen aufzufordern. Leistungsstandsmeldungen mit deutlicher Notentendenz müssen rechtzeitig erfolgen, damit der Schüler seine Leistungsbewertung kennt.


3. Korrekturzeiten

Die Korrekturzeit beträgt bei schriftlichen Leistungsnachweisen zwei Wochen; in der Oberstufe und in Jahrgangsstufe 10 im Fach Deutsch beträgt diese Frist für Schulaufgaben drei Wochen. Ferien zählen mit zur Korrekturzeit. Nach Absprache mit der Schulleitung kann die Herausgabe auch später erfolgen. 


4. Herausgabe von schriftlichen Leistungsnachweisen

Schulaufgaben und schriftliche kleine Leistungsnachweise werden den Schülerinnen und Schülern nach der Herausgabe zur Ansicht mit nach Hause gegeben; sie sind der Schule binnen einer Woche unverändert zurückzugeben. Bei Nachlässigkeit bei der Rückgabe kann die Herausgabe zur Ansicht unterbleiben


gez. René Horak
05. 10. 2015

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